Zum Hauptinhalt springen

Mentale Gesundheit stärken: Warum Campen so gut tut

Heute wird es persönlich. Lange habe ich überlegt, ob ich diesen Blogpost schreiben und öffentlich machen soll. Doch am Ende habe ich mich dafür entschieden. Warum? Weil mir Authentizität und Ehrlichkeit wichtig sind. Und weil ich glaube, dass meine Geschichte vielleicht jemanden inspiriert oder ermutigt, sich selbst mehr Raum zu geben.

Meine Geschichte

Während meiner Weltreise 2015 erreichte mich eine Nachricht, die mein Leben von einem Moment auf den anderen veränderte: Mein Vater war plötzlich und viel zu früh verstorben. Wir waren gerade in Neuseeland, tausende Kilometer entfernt von meiner Familie. Ich hatte eine enge Beziehung zu meinem Vater, und sein Verlust war ein Schock, der mein gesamtes Weltbild ins Wanken brachte.

Vor diesem Verlust hatte ich nie bewusst mit mentalen Herausforderungen zu kämpfen und mentale Gesundheit war für mich ein Fremdwort. Doch seither muss ich gut auf mich achten. Ich merke schnell, wenn mich Dinge überfordern oder wenn ich nicht genug Raum für mich habe. Der Alltag, Verpflichtungen, Erwartungen – all das kann manchmal zu viel werden.

Und dann kam das Campen...

Schon wenige Monate nach dem Tod meines Vaters spürte ich ein starkes Bedürfnis nach Freiheit, Natur und Einfachheit. Ich wollte spontan sein, losziehen können, ohne grosse Pläne oder Einschränkungen. Also entschieden wir uns, unseren ersten VW Bus zu kaufen und selbst auszubauen. Bereits die ersten Touren zeigten mir, dass das genau das Richtige für mich war.

Die Möglichkeit, jederzeit raus in die Natur zu fahren, den Kopf frei zu bekommen und einfach nur zu sein, war ein Geschenk. Im Camper gibt es kein Müssen, nur ein Dürfen. Kein Druck, keine Erwartungen, nur die Freiheit, im Moment zu leben.

Und heute?

Heute ist unser Camper viel mehr als nur ein Fortbewegungsmittel oder ein Hobby – er ist mein Rückzugsort. Wann immer ich mich eingeengt fühle oder eine depressive Verstimmung spüre, weiss ich: Ich brauche eine Auszeit. Ich packe meine Sachen, steige in den Camper und fahre los. Schon während der Fahrt spüre ich, wie sich mein Inneres beruhigt. Und wenn ich dann nach einer langen Wanderung vor dem Camper stehe, tief einatme und die frische Luft geniesse, wird mir immer wieder bewusst: Ich könnte nicht mehr ohne.

Fazit

Für meine mentale Gesundheit ist das Campen ein echter Rettungsanker. Die Freiheit, die Einfachheit und die Nähe zur Natur helfen mir, mich wieder zu spüren und das Leben bewusster wahrzunehmen. Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch oder suchst nach einem Weg, mehr Ruhe und Klarheit in dein Leben zu bringen? Wenn ja, kann ich dir nur empfehlen, es selbst auszuprobieren.

Und falls du auf der Suche nach der perfekten Camper-Lösung für dich bist: Wir helfen dir gerne, deinen eigenen Weg in die Freiheit zu finden. 💛

Nicole, Co-Founder von Two Stories

Teilen